Obst- und Weinbau zum Start der Vegetation

Obst- und Weinbau zum Start der Vegetation

Wein kann nur so gut sein wie die Traube und die Traube nur so gut wie der Boden.

Dies gilt natürlich nicht nur im Weinbau sondern auch im Obstbau und alle Erzeugnisse. Sehr häufig ist eine Folge des konventionellen Obst- und Weinbaus die Bodenmüdigkeit. Deswegen ist die Grundlage immer die Bodenbehandlung. Wer von den Vorteilen der EM-Technologie profitieren will, entscheidet sich hinsichtlich aller Massnahmen für den Boden mittel- bis langfristig.

Was erreichen Sie mit der EM-Technologie im Boden:

  • natürliche Verdrängung schädlicher Mikroorganismen
  • zersetzen von toxischen Stoffen und Stoffwechselprodukten
  • aktive Förderung von Mykorrhiza
  • erhöhte Biodiversität
  • schneller Abbau toter organischer Substanz in wiederum pflanzenverfügbare Nährstoffe
  • unbedenkliche, ungiftige, biologische Produkte



Folgende EM-Massnahmen / Dosierungen empfehlen sich auf bodenmüden Flächen.

Die genannten Dosierungen sind Richtlinien und können je nach Kultur, Standort und Ausprägung angepasst werden.

  • 300 l Boden-FIT (EM-A) pro ha und Jahr, verteilt auf 2-4 Gaben (Verdünnung 1:20)

  • Nach ca. 4 Jahren kann langsam reduziert werden. Dann gilt als Mindestmenge 150 l Boden-FIT (EM-A) pro ha und Jahr, auf 2-4 Gaben verteilt
  • Jährlich 1-2 Gaben von Bio-Lit Urgesteinsmehl: 1000 kg pro ha
  • Bei jedem Mulchen das Gras mit Boden-FIT (EM-A) einsprühen. Dosierung: 20 l Boden-FIT pro ha mit genügend Wasser vermischen.



Blattspritzungen sind eine sinnvolle Ergänzung

Die Anwendung von Pflanzen-FIT und EM-Spritzbrühen rein präventiv oder konkret, wenn Probleme drohen / bereits auftreten, empfiehlt sich insbesondere für kapital- und arbeitsintensive Sonder- und Dauerkulturen. Die Anwendung eignet sich beispielsweise für Beerenfrüchte, Spargel, Erdbeeren, alle Gemüsesorten im Freiland und unter Glas/Folie, Weinbau, Obstbau (z.B. Kirschessigfliege, Botrytis etc.), Zierpflanzenbau, Baumschulen.

Die grossen Vorteile für konventionell arbeitende Betriebe sind:

  • Keine Wartezeiten bei den Erzeugnissen.
  • Eine hohe Akzeptanz natürlicher Pflanzenschutzmassnahmen von Seiten der Verbraucher.
  • Keine Risiken für den Anwender.


Darüber hinaus sind die Vorteile für biologisch wirtschaftende Betriebe:

  • Einsatzmöglichkeiten für alle Kulturen.
  • Wirksame Mittel, deren praktischer Anwendungserfolg seit über 10 Jahren immer wieder bestätigt wird.



Einsatz zu Beginn der Vegetation

Die letzten Jahre zeigen immer extremer wechselne Witterungsbedingungen. Immer öfter ist ein schneller und sehr warmer Frühlingsstart zu beobachten, der dann nochmal in sehr kalte Frostphasen wechselt. Beides löst ordentlich Stress aus und kann die Pflanzen schwächen. Deswegen ist es sinnvoll, gleich zu Beginn der Vegetatioin ein Gegengewicht mit den stabilisierenden und aufbauenden Mikroorganimen zu geben.


Dosierung / Rezept EM Spritzbrühe

Vor dem Austrieb:

pro Hektar

50 l Boden-FIT (EM-A)

0,5 l Pflanzen-FIT

2 kg EM Keramik Pulver

300 l Wasser

pro 10 Liter Spritzbrühe

1,5 l Boden-FIT (EM-A)

20 ml Pflanzen-FIT

15 g EM Keramik Pulver

8 l Wasser



Während der Vegetation:

Alle 10-14 Tage (zur Blütezeit alle 7 Tage), total 7-8 Spritzungen

pro Hektar

25 l Boden-FIT (EM-A)

0,5 l Pflanzen-FIT

1 kg EM Keramik Pulver

500-1200 l Wasser

pro 10 Liter Spritzbrühe

0,5 l Boden-FIT (EM-A)

10 ml Pflanzen-FIT

10 g EM Keramik Pulver

9 l Wasser



Bei Befall durch Schädlinge:

1-2 l Pflanzen-FIT pro ha mit 400-800 l Wasser fein über die Pflanzen vernebeln. An 2 Tagen nacheinander sprühen, danach wöchentlich 1-2 x je nach Befall. Wichtig! nicht bei voller Sonneneinstrahlung, sondern morgens/abends oder bei bedecktem Himmel sprühen (sonst Säureschäden möglich)!

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